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Einkochen & den Sommer genießen

Von wegen, einkochen ist von gestern! Selbermachen ist angesagt, so weiß man wenigstens was drinsteckt. Mit Einkochen, Einwecken oder Einmachen, wie es landläufig genannt wird, machst du dein Obst oder Gemüse ganz natürlich haltbar. Egal ob herzhaft oder süß, Marmelade, Konfitüre, Gelee, Chutney oder auch eingelegte Tomaten, alles ist erlaubt und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Sommer ist einfach perfekt, um sein Lieblingsrezept oder seine Lieblingsfrüchte einzukochen oder auch einzulegen. Dann ran an die Töpfe und los geht’s! Mit diesen Tipps kannst du unsere heimischen Obst- und Gemüsesorten das ganze Jahr über genießen. Ein Genuss für alle Sinne wartet auf dich.

Was ist Einkochen?

Beim Einkochen kannst du dein frisches Obst oder Gemüse aus dem Garten roh oder vorgekocht in ein verschließbares Glas geben und anschließend im Wasserbad erhitzen. Durch die Hitze entsteht in den Einkochgläsern ein Überdruck, der nach dem Abkühlen ein Vakuum bildet und somit das Eingemachte luftdicht konserviert. Dabei werden Mikroorganismen abgetötet. Durch diesen Prozess machst du deine Lebensmittel haltbar. Gibt man entsprechend Gelierzucker, Essig oder Alkohol vor dem Einmachen dazu, kann man auch mit einer geringeren Temperatur das Ergebnis verfeinern oder verbessern. Es gibt zwei Verfahren beim Einwecken: das Pasteurisieren und das Sterilisieren. Beim Pasteurisieren wird dein Obst oder Gemüse kurz bei etwa 80°C erhitzt. Allerdings hat dein Eingemachtes bei diesem Verfahren nur eine begrenzte Haltbarkeit, denn Keime lassen sich auf diese Weise nicht vollständig abtöten. Anders verhält es sich beim Sterilisieren. Hier sollte das Einkochen über einen längeren Zeitraum bei etwa 100°C erfolgen. Dabei werden so gut wie alle Keime und Bakterien abgetötet. Deine Lebensmittel sind beim Sterilisieren nahezu unbegrenzt haltbar.

Einkochen für Anfänger Schritt-für-Schritt

1. Du brauchst zum Einkochen auf jeden Fall Obst oder Gemüse, am besten frisch aus dem Garten, Twist-off-Gläser oder klassische Weck-Gläser, einen hohen Kochtopf und natürlich dein Lieblingsrezept, wie zum Beispiel Erdbeermarmelade. Hast du alles beisammen, kannst du loslegen. Zunächst kommt es jedoch auf Sauberkeit an. Um die Gläser zu sterilisieren, kannst du sie für etwa 10 Minuten bei ungefähr 140°C in den Backofen stellen. Danach sind sie absolut keimfrei. Die Deckel können in einem Topf etwa 10 Minuten lang abgekocht werden.

2. Jetzt ist es Zeit für dein Lieblingsrezept. Egal ob Erdbeermarmelade oder Pflaumenmus, alles ist erlaubt. Es gibt tolle Rezepte, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch reich an natürlichen Vitaminen sind, ohne industrielle Zusatzstoffe. Wenn du deine Marmelade fertig zubereitet hast, kannst du sie in deine sterilisierten Gläser mit Hilfe eines Einfülltrichters füllen. Bei Weck-Gläsern einfach den Gummiring zwischen Glasdeckel und Glas legen und mit Klammern befestigen.
Kleiner Tipp: Du kannst deine Früchte oder dein Gemüse auch ohne Rezept, nur mit der Zugabe von Alkohol, Essig oder Salzwasser konservieren. Das nennt man dann Einlegen.

3. Nach dem Befüllen solltest du deine Gläser möglichst zügig verschließen. Denn dann beginnt das eigentliche Einkochen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Im Wasserbad in einem großen Topf auf dem Herd, im Einkochautomat oder im Backofen.
Achtung: Die Gläser dürfen beim Einkochen nie direkt auf den Topfboden gestellt werden. Immer ein Geschirrtuch oder Gitter drunter legen. Des Weiteren sollte das Wasser immer etwa die gleiche Temperatur haben wie das Eingemachte im Glas. Es wird immer so viel Wasser eingefüllt, dass die Gläser bis zu 2/3 im Wasser stehen. Ein Einkochthermometer kann helfen, die richtige Temperatur im Blick zu haben.

4. Für den Backofen gilt eine Faustregel. Je breiiger die Masse ist, desto ungünstiger ist es, sie im Backofen einzukochen. Ähnlich wie im Kochtopf kannst du deine Gläser auf ein tiefes Blech stellen und dies mit Wasser füllen. Wenn deine Masse bei circa 175°C köchelt, beginnt das eigentliche Einkochen. Bei Obst kannst du ab diesen Zeitpunkt den Backofen jetzt ausschalten. Deine Gläser sollten aber noch etwa 30 Minuten im Ofen bleiben. Bei Gemüse kannst du lediglich auf ca. 150°C zurückstellen und noch etwa 90 Minuten weiter köcheln lassen. Danach sollten sie ebenfalls noch circa 30 Minuten im Ofen ruhen.

5. Ist das Einkochen fertig, hebst du deine Gläser am besten mit Hilfe eines Glashebers aus dem noch heißen Wasser und stellst sie auf ein Geschirrtuch. Während des Abkühlens kann sich das Vakuum in den Gläsern bilden. Das erkennst du daran, dass sich bei Twist-off-Gläsern der Deckel nach unten wölbt. Bei Weckgläsern kannst du die Deckelprobe machen. Wenn du nach dem Lösen der Klammern das Glas am Deckel anheben kannst ohne es zu öffnen, hast du alles richtiggemacht. Dann nur noch beschriften und ab in deinen Vorratsschrank oder auch verschenken.

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