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Pflanzenschnitt im Herbst

Pflanzenpflege im Herbstgarten

Mit dem Herbst kommt das Saisonende für viele Gartenpflanzen. Jetzt heißt es für dich, den Pflanzenschnitt durchzuführen. Bitte beachte dabei, dass nicht alle Pflanzen einen solchen Eingriff im Herbst vertragen. Welche Pflanzen du aber unbedingt in Angriff nehmen solltest, erfährst du hier bei uns.

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Lesedauer: 2 min

Inhaltsverzeichnis

Stauden & Sträucher


Viele Stauden sind Anfang September bereits verblüht. Um eine großflächige Versamung und Ausbreitung im kommenden Jahr zu vermeiden, solltest du alle vertrockneten Triebe auf ca. 10 cm über dem Boden stutzen. Bei Sträuchern ist ein differenziertes Vorgehen notwendig. Himbeersträuchern verpasst du einen Radikalschnitt und kürzt sie bis knapp über den Boden. Bei Johannisbeeren brauchst du (ab dem vierten Jahr) nur zwei bis drei der ältesten Haupttriebe in Bodennähe entfernen.

TIPP: Staudenblüte als Highlight

Viele Staudenarten werden im Winter durch hübsche Samenstände zu echten Hinguckern. Willst du darauf nicht verzichten, schneide sie erst im zeitigen Frühjahr zurück.

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Bäume


Nur wenige Bäume werden im September zurückgeschnitten, unter anderem sind das Kirsch- und Wallnussbäume. Um das rasante Wachstum der Kirsche zu hemmen, solltest du sie kurz nach der Ernte ausschneiden. Walnussbäume neigen bei Verletzungen zu starkem Ausbluten. Im September führt der Baum jedoch bereits weniger Saft, während gleichzeitig die nasskalte Jahreszeit und das damit einhergehende erhöhte Infektionsrisiko noch in ausreichender Ferne liegen.


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Auf die Zähne kommt es an

Um dickere Äste auszuschneiden bedarf es einer scharfen Säge. Dabei besitzt eine gute Astsäge eine Feinzahnung sowie eine Grobzahnung und schneidet sowohl auf Zug als auch auf Stoß.

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Wichtig sind Länge und Gewicht

Für das Abschneiden dünnerer Äste kann eine Astschere verwendet werden. Diese sollte möglichst leicht sein und lange Schenkel haben, da sich dadurch die notwendige Arbeitskraft verringert.

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Hecken


Der Pflanzenschnitt bei Hecken bezweckt einen dichten Wuchs und dient meist auch der Formgebung. Sommergrüne Hecken benötigen Ende August bis Mitte September einen Schnitt. Immergrüne Hecken werden dagegen meist erst im März zurückgeschnitten. Um Krankheiten zu vermeiden ist es wichtig, dass du nicht in feuchten Wetterperioden arbeitest und deine Hecke in den ersten Wochen nach dem Schnitt keinen Frost abbekommt.

TIPP: Achtung, Schonzeit!

Aus Umweltschutzgründen sind in Deutschland im Zeitraum von 1. März bis 30. September Rodung und radikaler Heckenschnitt untersagt. Form- und Pflegeschnitte sind jedoch erlaubt.

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Entsorgung


Mit unseren praktischen Grünschnittsäcken kannst du deinen Grünschnitt zum Kompost transportieren, wo daraus bis zur nächsten Gartensaison frischer, nährstoffreicher Humus entsteht. Sind die abgeschnittenen Triebe zu stark, empfiehlt sich ein Gartenhäcksler, um die Pflanzen zu zerkleinern und den Zersetzungsprozess zu beschleunigen.


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Humus selbst herstellen

Nährstoffreicher Humus entsteht aus Pflanzenresten unter optimalen Bedingungen in einem Komposter. Für den einfachen Zugang sollte der Behälter in Bodennähe seitliche Klappen besitzen.

zum Kompostierbedarf
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Holz klein und fein

Um die Dauer für das Kompostieren kurz zu halten, sollten Holzreste möglichst gut zerkleinert werden. Bei größeren Holzmengen erleichtert ein Gartenhäcksler diese aufwendige Arbeit.

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